Track 16: Datenmodelle für Business Services
Die Datenmodellierung stellt seit Jahrzehnten eines der zentralen methodischen Hilfsmittel der Systementwicklung dar. Im Kontext von serviceorientierten Unternehmensarchitekturen werden Datenmodelle auf der Businessebene insbesondere zur konzeptuellen Modellierung von Geschäftsdomänen und betrieblichen Leistungen eingesetzt, auf IT-Ebene zur Spezifi kation der Datensichten von Services im Rahmen von serviceorientierten Architekturen (SOA). Im Gegensatz zu den unternehmensweiten Datenschemata früherer Jahre kommt bei SOA insbesondere Fragen der Modularisierung, der (semantischen) Kopplung, der Wiederverwendung und der Skalierung von Datenschemata eine besondere Bedeutung zu. Zudem stellen datenintensive Services neue technologische Anforderungen an die (verteilte) Datenhaltung. Für den Track werden Beiträge zu aktuellen methodischen und technologischen Fragen der Datenmodellierung und Datenhaltung von Business Services erbeten.
Mögliche Themen sind:
- Entwurf von (verteilten) Datenschemata für Business Services
- Business Services (z.B. objektorientiert, objektrelational oder semistrukturiert)
- Konzeptuelle Datenmodelle und fortgeschrittene Datenbankmodelle für Kontextbezogene Datentypen für Business Service Schemata (z.B. User, Profile, VCard)
- Behandlung unstrukturierter Daten
- Semantische Konzepte für die Modellierung von Datenschemata
- Modellierung von Nachrichten und Service-Schnittstellen
- Datenmanagement datenintensiver Business Services
- Nutzungsformen und Qualität datenintensiver Business Services
Leitungsgremium: |
| Prof. Dr. Thomas Myrach, Universität Bern |
| Prof. Dr. Elmar Sinz, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Federführender) |
| Prof. Dr. Gottfried Vossen, Westfälische Wilhelms-Universität Münster |
Programmkomitee: |
| Abraham Bernstein, Universität Zürich |
| Martin Bertram, Commerzbank AG, Frankfurt |
| Andreas Meier, Universität Fribourg |
| Michael Rebstock, Fachhochschule Darmstadt |
| Gernot Starke, Doing IT Right |
| Orestis Terzidis, SAP Research Karlsruhe |
| Peter Westerkamp, WGZ Bank Düsseldorf |
Kontakt: