Track 4: Serviceorientierte Softwarearchitekturen
Ziel serviceorientierter Softwarearchitekturen ist es, die Informationstechnologie im Unternehmen schneller und besser an die Anforderungen moderner Geschäftsprozesse anpassen zu können als das bisher möglich ist. Idee dabei ist, die Ausführung von Geschäftsprozessen flexibel durch entsprechende Softwaredienste zu unterstützen, die miteinander kombiniert werden können, um über passend standardisierte Schnittstellen zu kooperieren. Bevor sich das Paradigma serviceorientierter Softwarearchitekturen in der Praxis breit durchsetzen kann, sind allerdings noch verschiedene Probleme zu lösen. Dazu gehören beispielsweise Fragen zur Sicherheit und Zuverlässigkeit, zum effi zienten Finden von Services, zur Architekturbewertung sowie zur Einbindung von vorhandenen Altsystemen. Dieser Track möchte einen Überblick über aktuelle Forschungsarbeiten in diesem Gebiet geben, mit einem Fokus im Bereich der Modellierung und Realisierung von serviceorientierten Architekturen. Besonders relevant sind für die Diskussion in diesem Track bereits vorliegende Erfahrungen mit dem Einsatz serviceorientierter Architekturen in der betrieblichen Praxis.
Mögliche Themen sind:
- Vorgehensmodelle für serviceorientierte Softwareentwicklung
- Reifegradmodelle
- Modellierungssprachen, -methoden und -werkzeuge
- Modellierung und Realisierung von Web-Service-Standards
- Softwarearchitektur-Patterns für SOA
- Middleware für SOA und innovative SOA-Plattformen
- Semantische Verwaltung von Diensten
- Sicherheit in serviceorientierten Architekturen
- Qualitätsaspekte, insbesondere Performanz, und Bewertungsfragen
- IT-Governance in serviceorientierten Architekturen
- Monitoring und Auditing in serviceorientierten Architekturen
- Fallstudien mit klaren, innovativen Lessons Learned
Leitungsgremium: |
| Prof. Dr. Andreas Oberweis, Universität Karlsruhe (TH) (Federführender) |
| Prof. Dr. Steffen Staab, Universität Koblenz |
| PD Dr. Uwe Zdun, Technische Universität Wien |
Programmkomitee: |
| Witold Abramowicz, Universität Poznan |
| Jörg Bartholdt, Siemens AG |
| Schahram Dustdar, Technische Universität Wien |
| Frank Leymann, Universität Stuttgart |
| Nikola Milanovic, Technische Universität Berlin |
| Ralf Reussner, Universität Karlsruhe / FZI Karlsruhe |
| York Sure, SAP Research |
| Mathias Weske, HPI Potsdam |
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